ZVS - Induktionsheizung


Die hier abgebildete Induktionsheizung wird zurzeit mit 24V bei 68A versorgt.

Zusammengebaut wurde der komplette Aufbau inklusive biegen der Luftspule an einem Samstagnachmittag, nachdem eine alte Spule und die alte Schaltung bis auf die Mosfets in den Müll gewandert sind.


Die Spule wurde aus Kupferrohr mit 10mm Durchmesser zu 7 Windungen gebogen. Direkt auf die beiden herausstehenden Enden wurden 5 WIMA MKP10 Kondensatoren mit je 2,2µF Kapazität gelötet. Die auf dem Bild zu sehenden aufgeklebten Steine auf dem der Spule zugewandten Kondensator dienen der Hitzeabschirmung, da der Kondensator durch die Hitzeabstrahlung des Werkstückes schnell zu heiß wurde.

Die beiden IRFP 250 im Orginalschaltplan wurden von uns durch zwei höherwertigere IRFP 90N20D ausgetauscht.

Die Drosselspule die noch ein wenig zwischen den beiden Kühlkörpern zu sehen ist, hat eine Induktivität von 47µH.

Die Kühlung des Aufbaus besteht aus zwei 32W Lüftern für die Schaltung und einer Wasserpumpe in einem 10L Wassereimer, die an die offenen Enden der Spule angeschlossen ist.


Nun zum Betrieb der Induktionsheizung:

Wir haben als erstes versucht Aluminium in einem Graphittiegel einzuschmelzen. Bis zu einer Menge von ca. 70g hat dies auch noch sehr gut funktioniert. Das Aluminium wurde bis auf eine Temperatur von ca. 850 Grad aufgeheizt.

Als wir allerdings die Menge erhöhen wollten, reichte die Leistung von ca. 1,5kW nicht mehr aus um das Alu zu schmelzen und es wurde zu einer breiigen Masse. Das Problem besteht somit zum Teil in der zu niedrigen Versorgungsleistung, aber ein weiteres goßes Problem ist, dass der Schmelztiegel zu groß für die Spule ist und an der oberen Seite viel Hitze abstrahlt.

Demnächst werden wir deswegen einen passenden dünnwandigen Tiegel aus Stahl herstellen.


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