Kondensatorbank


Zunächst zur Funktionsweise einer Kondensatorbank oder auch Cap-Bank.

Diese ist sehr einfach zu erklären, da eine solche Konstruktion einfach aus vielen in Reihe oder parallel geschalteten Kondensatoren besteht.

Die Kondensatoren werden auf Betriebsspannung geladen und anschließend mit einem Leistungsschalter über eine Last (z.B. Spule, Draht) kurzgeschlossen.

Für uns war eine möglichst hoher Strom wichtig, weshalb wir uns dazu entschlossen haben die Kondensatoren auf eine hohe Spannungsfestigkeit zu verschalten.


Nun zu unserer eigenen Kondensatorbank. Sie besteht aus insgesamt 3 parallel geschalteten Modulen, zwei davon zusammen im großen Gehäuse, aus jeweils 8 in Reihe geschalteten EPCOS Kondensatoren mit einer Kapazität von 2200µF und einer Spannungsfestigkeit von 400V.

Somit ergiebt sich für diese beiden Teile eine Spannungsfestigkeit von 3200V und eine Kapazität von je 275µF.

Das andere Modul besteht aus 8 in Reihe geschalteten BHC Kondensatoren mit einer Kapazität von 4700µF und einer Spannungsfestigkeit von 385V.

Gesamt ergibt sich damit eine Kapazität von 587,5µF und eine Spannungsfestigkeit von 3080V.

Die Ladevorrichtung besteht aus einem Mikrowellentrafo mit einem Brückengleichrichter, der eine Spannung von 2800V liefert.

 

Damit hat die Kondensatorbank eine Gesamtkapazität von 1137,5µF bei 2800V und eine Impulsenergie von knapp 4,5kJ.

 

Als Schalter (im Bild links) verwendet wird zurzeit noch einen Elektromagneten, der eine Aluschiene auf die beiden Kontakte zieht. Damit kann aus sicherer Entfernung mithilfe unseres Großen Schaltpultes gezündet werden.


Im linken Video wurde mithilfe der Kondensatorbank ein Stück Lötzinn verdampft, was in einen rießigen Funkenball ausartet.

Im rechten Video wird dagegen ein Stück Kupferdraht verdampft, was zwar nicht so spektakulär aussieht, aber einen deutlich lauteren Knall erzeugt.


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